September 2026

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Ein neuer Bufdi in der Stadtbibliothek

Moin,

wer die August-Ausgabe des Bufdi-Blogs gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass dieser als der letzte galt. Das Jahr ist um und der Blog damit vollständig. Dass ihr diesen Text lest, kann also nur eines bedeuten: Es gibt einen neuen Bufdi.

Der bin ich. Um mich kurz vorzustellen: Ich bin Justus, 18 Jahre alt, und wurde in der Bibliothek als Bundesfreiwilligendienstleistender eingestellt. Wem der Begriff neu sein sollte: Ich bin im Grunde so etwas wie ein Ein-Jahres-Dauer-Praktikant. Ziel der Sache ist es, ein Jahr lang Abstand vom Lernen, Tests und Klausuren zu bekommen, Einblick in das normale Berufsleben zu erhalten und gleichzeitig das Bibliotheksteam im Arbeitsalltag unterstützt wird.

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, wird sich erinnern, dass vor fast einem Jahr, in der Novemberausgabe, das Aufgabenspektrum meiner Vorgängerin beschrieben wurde: Medienrücksortierung, Kaffeeautomat reinigen sowie Flyer und Plakate auf- und abhängen. Diese Aufgaben habe nun ich übernommen. Gegenwärtig bin ich in Sachen Medienrücksortierung primär in der Kinderbibliothek eingespannt.

Medienrücksortierung

Foto: Medienrücksortierung in der Kinderbibliothek

Aber auch über diese alltäglichen Basiszuständigkeiten hinaus übernehme ich Aufgaben. Zum Beispiel durfte ich bereits in meiner ersten Woche den Kinderbüchern Aufkleber verpassen, die ihnen einen sogenannten zweiten Standort zuweisen.

Um Euch hier kurz einen Einblick hinter die Kinderbibliothekskulissen zu ermöglichen:
Alle Medien haben einen Aufkleber, der ihnen die Kategorie zuweist (zum Beispiel J = Belletristik, N = Sachbuch im naturwissenschaftlichen Bereich) sowie den Autor und bei Reihen die Bandnummer. Dieser Aufkleber ist am Buchrücken zu finden. Der zweite Aufkleber kann bei Büchern für die gelbe Abteilung (Altersgruppe: Kindergarten) zusätzlich auf den Buchdeckel vergeben werden. Die damit definierten zweiten Standorte lauten dann etwa: Vorlesegeschichten, Wimmelbuch oder Freundschaft. Also Kategorien, die es den kleinen Lesern, oder  besser gesagt Buchguckern und Vorlesehörern, ermöglichen, ein Buch nach ihrem Interesse leichter zu finden.

Standortbeispiel

Foto: Standortbeschriftungen an einem Kinderbuch

 

Außerdem werde ich verschiedene Veranstaltungen begleiten. So war ich bereits bei der TechnoThek dabei, bei der wir mit Kindern „singende Vögel“ mithilfe des Elektrospielzeugs makey makey angefertigt haben.

makeymakey

Foto: Kabelsalat bei einem makey makey

 

Anschließend durften die kleinen Bastler unsere Ozobots testen, die vorgegebene Linien auf einem Papier verfolgen.
Ich begleite weiterhin auch Veranstaltungen wie den Spielenachmittag, der freitags einmal im Monat in unserem Keller stattfindet.

Beschäftigt mit Veranstaltungen, verschiedenen Aufgaben und Zuständigkeiten sowie viel Freude und in einem super Kollegium, werde ich hier in der Stadtbibliothek Stralsund sicher ein sehr schönes Bufdi-Jahr verbringen.

Bis zur nächsten Blogausgabe:

Justus